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By Günter Fred Fuhrmann

Dieses Buch ist hervorgegangen aus einer zweistündigen Vorlesung über Toxikologie, die am Fachbereich Chemie der Philipps-Universität Marburg seit 1980 gehalten wird. Es ist das Anliegen dieser kurzgefaßten Einfuhrung in die Allgemeine Toxikologie, dem Chemiker eine Vorstellung zu geben, wie toxische Substanzen auf den menschlichen Körper einwirken können. Dabei spielt die Natur der körpereigenen Aufnahmeflächen wie Haut, Lungen, Verdauungs- und Darmtrakt, sowie ganz allgemein der Aufbau der Zellmembranen eine bedeutende Rolle. Durch die Einteilung des Menschen in verschiedene Kompartimente können die Bewegungen von toxischen Substanzen in dem offenen dynamischen approach des menschlichen Körpers auch mathematisch nachvollzogen werden, wobei die Metabolisierung, Bindung und Ausscheidung des Stoffes von Bedeutung sind. Es wird Wert darauf gelegt, dem Nichtmediziner die wichtigsten Prinzipien der Toxikologie auch ohne eingehende anatomische und physiologische Grundkenntnisse nahezubringen. Weiterhin sollen insbesondere Chemiker, die sich primär mit der Synthese und der Anwendung von chemischen Substanzen befassen, über die allgemeinen Gesundheitsaspekte sowie über die Elemente der Bewertung der Gesundheitsgefahrlichkeit informiert werden. Für Hinweise und Anregungen während der Abfassung des Manuskripts danke ich sehr herzlich den Herren Priv. Doz. Dr. Wolf gang Legrum, Dr. Hans-Jörg Martin, Priv. Doz. Dr. Eckhard Müller und Professor Dr. Karl Joaehim Netter. Herrn Dr. Legrum verdanke ich außerdem viele Anregungen bei der Bildgestaltung. Meinem Sohn Jens Christian, stud. ehern., danke ieh fur das erste Korrekturlesen und fur viele gute suggestions aus der Sicht des Studenten. Außerdem hat er mir beim Ausarbeiten der Abbildungen geholfen. Beim Erstellen des Stichwortverzeichnisses ist mir Herr Dr. Martin eine große Hilfe gewesen.

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Naeh der gleiehmaBigen Verteilung des Farbstoffes im Blutraum eine Konzentration von 100 Ilg/Liter. Daraus erreehnete sieh fur das 49 Verteilungsvolumen 3 Liter. Das gesamte Korperwasser kann entweder mit Dp oder mit tritiummarkiertem Wasser nach der obigen Methode bestimmt werden. GroBere Schwierigkeiten bereitet dagegen die Bestimmung des Zwischenzell- und des Zellraumes. 2 Das zirkulatorische System Das Blut ist das wichtigste System der zirkulierenden Fltissigkeiten. Nachdem eine toxische Substanz von der Haut, aus dem Magen-DarmTrakt oder durch den Respirationstrakt aufgenommen worden ist, kann sie in die Blutbahn gelangen.

Glattes endoplasmatlsches Retikulum Mito- rauhes ER Abbildung 13. Schema des submikroskopischen Aufbaus einer Zelle. Der Zellkem steht tiber Poren mit dem Zytoplasma in Verbindung. Der zytoplsmatische Raum ist zum aliergroBten Teil ausgefOlit mit weiteren Organellen, dem glatten und rauhen endoplasmatischen Retikulum (ER) , Mitochondrien, dem Golgikomplex und den hier nicht gezeichneten Polysomen 60 Der Zellkern wird von einer Doppelmembranhiille umschlossen, die die (DNS) einschlieBt. Die genetische Information ist in den Basensequenzen der DNS-Molekiile codiert, die eine bestimmte, fUr aile Lebewesen charakteristische Anzahl von Chromosomen bilden.

Der pH-Wert im DOnndarm reicht vom Zwolffingerdarm ausgehend bis in die tieferen DOnndarmabschnitte von schwach sauer bis schwach alkalisch. Daher konnen sowohl schwache Sauren als auch schwache Basen eine ausreichende Konzentration in der nicht-ionisierten und damit in der resorbierbaren, lipophil en Form erreichen. Die Diffusion von kleinen hydrophilen MolekOlen durch die Darmwand erklart man durch Kanale oder Poren, die von den Membranproteinen der Epithelzellen gebildet werden. Die Geschwindigkeit der Permeation hangt vom Konzentrationsgradienten ab und nimmt mit abnehmender MolekOlgroBe zu.

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